Ausstellungen

Blick in die Ausstellung
Landesgartenschau in Luckau 2000

Die Präsentation von Funden und Grabungsergebnissen gehört zu den Kernaufgaben des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg, das im September 2008 in den Räumen des neu restaurierten mittelalterlichen Pauliklosters in Brandenburg an der Havel eröffnet wurde.

Etwa 10 000 ausgewählte Exponate geben seitdem einen faszinierenden Überblick über die rund 50 000-jährige Kulturgeschichte im Land Brandenburg. Von den frühesten Spuren des Menschen in Brandenburg aus der Altsteinzeit führt die Zeitreise über das älteste Tragenetz der Welt, chirurgische Operationen in der Jungsteinzeit und Opfergaben aus der Bronzezeit, über die Germanen und Slawen zu den ersten Städten der Mark und endet mit besonderen Funden des 20. Jahrhunderts. Von Umweltzerstörungen bis zur Gesichtsrekonstruktion: Multimediale Präsentationen, kunstvolle Lebensbilder, anschauliche Modelle und Computer-Stationen machen Lust, die Geschichte(n) der Menschen und ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt auch eigenständig zu erforschen.

Auch das Gebäude selbst wird mit einem Rundgang zur Klostergeschichte zum Ausstellungsgegenstand. Das zwischen 1286 und 1497 von Dominikanermönchen erbaute Komplex ist eine der besterhaltenen Klosteranlagen der Backsteingotik Nordostdeutschlands. Die dreischiffige Hallenkirche St. Pauli beherbergt farbige Chorfenster von 1330/1340.

Dr. Rainer Kossian
Referent Ausstellungen
Archäologisches Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster Neustädtische Heidestr. 28, 14776 Brandenburg

Telefon: 03381 41041-15
Fax: 03381 41041-19
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Die archäologischen Forschungen im Niederlausitzer Braunkohlengebiet werden seit Mai 2003 in der "Slawenburg Raddusch" präsentiert.