Prignitz-Havelland

Lenzen, Lkr. Prignitz. Ausgrabungen auf der Burg förderten zahlreiche Ãœberreste einer slawischen Befestigungsanlage aus dem 10. Jh. n. Chr. zu Tage (Foto: G. Wetzel, BLDAM)
Sachsenhausen, Lkr. Oberhavel. Das ehemalige Konzentrationslager bei Oranienburg (Foto: O. Braasch)

Lenzen, Lkr. Prignitz. Ausgrabungen auf der Burg förderten zahlreiche Ãœberreste einer slawischen Befestigungsanlage aus dem 10. Jh. n. Chr. zu Tage (Foto: G. Wetzel, BLDAM) Sachsenhausen, Lkr. Oberhavel. Das ehemalige Konzentrationslager bei Oranienburg (Foto: O. Braasch)

Das ca. 8.100 qkm große Arbeitsgebiet umfasst mit den beiden Prignitzen, dem Ruppiner Land und dem Havelland den Nordwesten von Brandenburg. Seit der Steinzeit bilden im Osten und Süden die Havel, im Westen die Elbe und im Norden der Rhin, die Stepenitz, die Dömnitz und die Löcknitz das Grundgerüst der Besiedlung. Im Arbeitsgebiet sind derzeit etwa 5.000 Bodendenkmale aus der Zeit von 12.000 v.Ch. bis 1945 bekannt und fachlich zu betreuen. Unter ihnen sind der größte erhaltene Grabhügel des Landes von Seddin in der Prignitz, der mächtige slawische Burgberg von Lenzen an der Elbe und die Stadtwüstung des 13. Jhs. von Freyenstein von herausragender Bedeutung und zugleich Gegenstand vertiefender Untersuchungen im Rahmen von Forschungsprojekten.

Dipl.-Präist. Jens May

Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum

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