“Wasteland”, Urbizid und Massaker: Römische Städtebelagerungen als “Umweltkrieg” – Ringvorlesung zum Thema Archäologien der Gewalt
27.01.2026 | 18 Uhr | Universität Potsdam, Am Neuen Palais, Haus 11, Raum 0.09
Archäologien der Gewalt
Die erfolgreiche Ringvorlesung des vergangenen Wintersemesters wird fortgesetzt! Auch in diesem Winter können wir eine gemeinsame Veranstaltung mit Prof. Dr. Filippo Carlà-Uhink an der Universität Potsdam anbieten.
Die Geschichte der Gewalt – bzw. die Frage, wie “gewaltvoll” antike Gesellschaften gewesen seien – ist seit mehreren Generationen ein Thema der (altertums) wissenschaftlichen Forschung. Unterschiedliche Definitionen von Gewalt und unterschiedliche Ansätze haben im Laufe der Jahrzehnte diese Debatte immer wieder erneuert und aktiviert. In unserer Ringvorlesung stehen neben den Texten die materiellen Hinterlassenschaften von Gewalthandlungen im Zentrum, die an archäologischen Beispielen vorgestellt werden. Der Fokus liegt dabei keinesfalls nur auf der griechisch-römischen Antike: Auch die Ur- und Frühgeschichte, die Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sowie die Geschichte des 20. Jahrhunderts werden exemplarisch behandelt.
Der nächste Vortrag:
“Wasteland”, Urbizid und Massaker: Römische Städtebelagerungen als “Umweltkrieg”. Jotapata, Jerusalem und andere Siedlungszerstörungen des Ersten Jüdischen Krieges. Von Prof. Dr. Oliver Stoll (Universität Passau).
Die Vorlesung findet jeweils dienstags von 18-20 Uhr im Universitätsgebäude Am Neuen Palais, Haus 11, Raum 0.09, statt. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie dem Programm.