Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ ist eröffnet

17.06.2020

Seit den 1990er Jahren werden an ehemaligen Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg archäologische Grabungen durchgeführt. Viele der zahlreich geborgenen Funde sind nun in der Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit zu sehen. Über 300 Objekte wie Löffel, Kämme, Essnäpfe und Stacheldraht erzählen Geschichten vom Leben, aber auch vom Sterben in den nationalsozialistischen Zwangslagern. Die Funde gewähren zudem einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager, in ihre archäologische Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen Archäologie. Von Mai bis Oktober 2021 wird die Ausstellung im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg an der Havel zu sehen sein.
Eine Ausstellung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums und des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit. In Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Berlin, der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Archäologischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e. V. und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.

Ausstellung: 26. Mai 2020 – 31. Januar 2021
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Baracke 5, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

Öffnungszeiten: Di – So 10-18 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband:
232 S., 24 €, be.bra Verlag, ISBN 978-3-89809-177-0

Weitere Informationen finden Sie HIER.

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