Flächen für den Frieden: Online-Ausstellung erinnert an die Entmilitarisierung Brandenburgs nach 1990

24.11.2025

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Titelscreen der Online-Ausstellung

Panzer verschwinden, neue Landschaften entstehen: Vor über 30 Jahren zogen die sowjetischen Streitkräfte aus Brandenburg ab. Eine neue Online-Ausstellung erinnert an diesen historischen Wendepunkt – und zeigt, wie militärische Sperrgebiete zu Orten des Friedens wurden. Sie lässt wichtige Akteure und Zeitzeugen zu Wort kommen und lädt zugleich dazu ein, persönliche Erinnerungen an diese Zeit zu teilen.

Am Mittwoch, dem 15. Oktober 2025, wurde die Online-Ausstellung „Neues Land ohne Krieg. Konversion militärischer Flächen in Brandenburg nach dem Abzug ehemaliger sowjetischer Truppen“ freigeschaltet. Erarbeitet haben sie Małgorzata Popiołek-Roßkamp vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) und Irmgard Zündorf vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) unter Mitarbeit von Maximilian Gärtner und Zoe Schodder. Neben einführenden Texten umfasst die Ausstellung eine Reihe von Bildern der Potsdamer Fotografin Susanne Müller. Sie hat die Zeit des sowjetischen Truppenabzugs eindrucksvoll dokumentiert. In sechs Videointerviews sprechen Handelnde der Zeit über verschiedene Facetten der Konversion wie Politik, Planung, Bürgerproteste, Naturschutz und Denkmalpflege.

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Leibniz Lab

Interview mit Prof. Dr. Thomas Drachenberg