Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager

Sonderausstellung

Kämme, Löffel, Essnäpfe und Stacheldraht – archäologische Funde erzählen vom Leben und Überleben, aber auch vom Sterben in den nationalsozialistischen Zwangslagern.

Seit den 1990er Jahren werden an ehemaligen Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg archäologische Grabungen durchgeführt und massenweise Funde geborgen. Die Ausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ zeigt viele dieser Dinge zum ersten Mal.

Über 300 Objekte in sieben Kapiteln geben einen Einblick in das komplexe System der Zwangslager, in ihre archäologische Überlieferung sowie die Arbeit der zeithistorischen Archäologie.

Eine Ausstellung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums und des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit. In Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Berlin, der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Archäologischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e. V. und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.

Ausstellung: 26. Mai 2020 – 31. Januar 2021
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Baracke 5, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

Öffnungszeiten: Di – So 10-18 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen auf der Website des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit .

Nach der Präsentation im Dokumentationszentrum in Berlin-Schöneweide wird die Ausstellung im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg  gezeigt.