Neue Podcast-Folge: Burgen in Brandenburg

Burgruine Putlitz. Foto: C. Krauskopf, BLDAM

„Die Burg ist ein altes, und vermuhtlich aus Albrechts des Bären zeiten herrührendes werk, und derselben noch ein ansehnlicher runder und ziemlich dikker doch oben etwas wandelbarer thurm zusehen.“

So beschreibt der Historiker Johann Christoph Bekmann die Burgruine Putlitz im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. Den allermeisten mittelalterlichen Burgen Brandenburgs erging es ähnlich wie der „Gänseburg“ in Putlitz: Sie verfielen spätestens seit der frühen Neuzeit zu Ruinen oder gingen komplett verloren. Viele wurden überflüssig, weil Städte ihnen als Verwaltungs- und Zentralorte den Rang abliefen. Andere verschwanden in neueren herrschaftlichen Gebäuden – man ging mit der Zeit, brach den alten Sitz ab oder baute ihn bis zur Unkenntlichkeit des ursprünglichen mittelalterlichen Baus um. Es gibt aber auch einige erhaltene Beispiele, die von der Kultur und der Herrschaft des Adels zeugen.

Im Podcast spricht Dr. Christof Krauskopf über erhaltene, ruinöse und verschwundene Burgen und darüber, wo die ursprünglich rund 1000 mittelalterlichen Burganlagen, die im Gebiet des heutigen Bundeslandes Brandenburg vermutet werden, geblieben sind.

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