Brandenburg zeichnet Denkmal-Engagement aus: Denkmalpflegepreis 2026 verliehen

14.09.2026

Frank Georgi, ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger und Preisträger des Brandenburgischen Denkmalpflegepreises. Foto: C. Krauskopf, BLDAM

Alte Gebäude erhalten, historische Orte bewahren, Geschichte sichtbar machen: Dafür engagieren sich Menschen in ganz Brandenburg. Am 10. September hat Kulturministerin Dr. Manja Schüle in der Alten Neuendorfer Kirche in Potsdam-Babelsberg den Brandenburgischen Denkmalpflegepreis 2026 verliehen. Drei Projekte erhielten jeweils 4.000 Euro, drei weitere wurden mit einer Anerkennung von jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet.

Kulturministerin Dr. Manja Schüle zur Bedeutung des Denkmalpflegepreises: „Brandenburg ist geprägt von einer vielfältigen historischen Baukultur. Zahlreiche Denkmale erzählen von unserer Vergangenheit und geben unseren Regionen ein unverwechselbares Gesicht. Dass diese Orte erhalten bleiben, ist dem großen Einsatz vieler Ehrenamtlicher, Vereine und Förderkreise zu verdanken. Ihre Tatkraft schafft Gemeinschaft, fördert Nachhaltigkeit und stärkt regionale Identität. Mit dem Brandenburgischen Denkmalpflegepreis zollen wir Respekt und sagen Danke!“

Die diesjährigen Preise gehen an:

Anerkennung für Verein „Hugenottenhaus Hammelspring“ e.V. Foto: C. Krauskopf, BLDAM

Eine Anerkennung erhalten:

  • Reinhard Busch für die Sanierung der Alten Tischlerei Gransee (Oberhavel)
  • Martina Reichelt und der Verein Hugenottenhaus Hammelspring e.V. für für die denkmalgerechte Instandsetzung des Hugenottenhauses im Templiner Ortsteil Hammelspring (Uckermark) sowie
  • Dr. Edward Velasco und Dr. Tobias Leipprand für die denkmalgerechte Sanierung von Gut Blankenberg (Prignitz).

Der Brandenburgische Denkmalpflegepreis wird seit 1992 verliehen, um das herausragende Engagement von Privatpersonen, Vereinen und Kommunen für den Erhalt von Denkmalen zu würdigen. Seither sind rund 180 Projekte und Personen ausgezeichnet worden. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 18.000 Euro vergeben.